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Verkehrsunfallgeschehen 2012 im Bereich der Polizeidirektion Süd

Die Tendenz bei der Entwicklung der Verkehrsunfälle im Gesamtmaßstab zeigt einen leichten Rückgang der Unfälle im Jahresvergleich zum Jahr 2011. Während im Vorjahr die Polizei zu 19.771 Verkehrsunfällen gerufen werden musste, sind für das Jahr 2012 insgesamt  19.569 zu verzeichnen.

 

Bei der stetigen Zunahme des gewerblichen und individuellen Verkehrsaufkommens, unter Beachtung einer gleichzeitigen Steigerung des Transitverkehrs durch das Land Brandenburg, ist das positiv zu bewerten.

 

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Zahl von verletzten Personen bei Verkehrsunfällen von 2.458 im Jahr 2011 auf 1.912 im Jahr 2012 zurückgegangen ist. Bei der Tragik jedes Todesfalls ist dennoch die Zahl der Verkehrstoten von 51 im Jahr 2011 auf 39 im Jahr 2012 gesenkt worden. 

 

Betrachtet man den Aspekt, dass bei jedem Verkehrsunfall stets eine Ordnungswidrigkeit vorausgeht, ehe es zu einem schädigenden Ereignis kommt, so entfalten polizeiliche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen mit repressivem Charakter auch neben präventiven Maßnahmen ihre Wirkung.  

 

Denn eine der Hauptunfallursachen, die Nichtbeachtung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, war 2012 in 1412 Fällen unfallursächlich. Im Jahr 2011 waren es noch 1289 Unfälle, die diese Ursache hatten. Unter Einfluss von Betäubungsmitteln verursachten 2012 20 Kraftfahrer Unfälle. Im Jahr zuvor waren es 15. Unter der Wirkung von Alkohol stehend, kam es 2012 bei 333 Fahrzeugführern zum Verkehrsunfall. Im Vorjahr waren es 24 Unfälle weniger. 

 

Durch die Polizei wurden 2012 insgesamt  im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion 1259 Kraftfahrer unter Einfluss von Alkohol am Steuer betroffen, ohne dass ein schädigendes Ereignis eingetreten ist. Im Jahr 2011 waren es 1231 Kraftfahrer. Unter Einfluss von illegalen Betäubungsmitteln standen im Jahr 2012 397 Fahrzeugführer. Im Jahr zuvor waren es 241.

 

Diese Zahlen sprechen für sich und rufen zur Abwehr von Gefahren für Leib und Leben Unbeteiligter intensive polizeiliche Kontrollmaßnahmen auf den Plan. 

 

Der Bereich der Polizeidirektion Süd ist landschaftlich von großen Feld- und Waldgebieten durchzogen.

 

So erhöhte sich die Anzahl der Wildunfälle von 4089 im Jahr 2011 auf 4419 im Jahr 2012. Bisherige ressortübergreifende Projekte zur Verhütung von Wildunfällen in ganz Brandenburg zeichneten keine Erfolge ab. Fazit ist, dass Wild lässt sich nicht beeinflussen und so ist der Mensch gefordert. Bitte fahren Sie mit einer angemessenen Geschwindigkeit in den Bereichen, die auch mit Verkehrszeichen besonders beschildert sind. Nicht immer geht der Zusammenstoß mit Wild nur mit Sachschaden aus.




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