17.08.2012 - Pferd hält Einsatzkräfte in Atem - LOS
Hangelsberg/Erkner
Drei Stunden lang haben drei Streifenwagenbesatzungen der Polizei, Freiwillige Feuerwehr und Bürger versucht, ein freilaufendes schwarzes Pferd mit Halfter einzufangen. Einem Bürger war das Tier am 17.08.12, gegen 05:00 Uhr, zwei Kilometer hinter Hangelsberg in Richtung Autobahn auf der L38 aufgefallen. Mit Warnblinkleuchte fuhr er hinter dem Tier hinterher, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen und informierte die Polizei.
Ein Bürger konnte das Ross zunächst am Halfter greifen, aber das Pferd stieg hoch, riss sich los und rannte davon, nun zwischen der L23 und den Schienen der Bahn Berlin - Frankfurt (Oder).
Die Bundespolizei wurde informiert, die ihrerseits die Lokführer warnte.
Im Galopp ging es nun Richtung Autobahn.
Die Feuerwehr Grünheide wurde informiert, um zu helfen, der Oberförster öffnete die Schlagbäume zu den Waldwegen, um eine Suche mit Fahrzeugen zu ermöglichen. Doch dann beendete ein Poller die Nachfahrt und das Pferd verschwand aus dem Blick der Verfolger.
Es wurde dann noch einmal im Bereich des Kinderbauernhofes Heim Gottesschutz, bei Erkner/Neuzittau, von Bürgern gesehen, dann verlor sich nach gut drei Stunden die Spur des Tieres vollends und der Versuch, das Pferd einzufangen, wurde abgebrochen, denn es gab auch keine weiteren Anrufe mehr zu seinem aktuellen Aufenthalt. Bislang (17.08.12, 13:00 Uhr) ist noch unklar, wem das Pferd gehört.






