10.07.2012 - Hoher Schaden nach Unaufmerksamkeit – Verletzter war nicht angeschnallt - PM
BAB 9; Richtung Leipzig; AS Beelitz -AS Brück
10.07.2012; 04.16 Uhr
Ein 40-jähriger polnischer Mercedes Fahrer und der LKW-Fahrer einer Hamburger Spedition befuhren die BAB 9 aus Richtung AD Potsdam in Richtung Leipzig auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn. Aufgrund von Unaufmerksamkeit beim Überholvorgang, fuhr der PKW-Fahrer links gegen den mitgeführten Sattelanhänger (Tank) des LKW. Durch den Aufprall wurde das rechte Vorderrad des Mercedes abgerissen und er geriet durch die Wucht ins Schleudern. Dabei verlor der PKW diverse Fahrzeugteile die sich auf der Fahrbahn verteilten. Er schleuderte über die gesamte Fahrspur und kam anschließend auf dem Standstreifen zum Stehen. Der LKW kam anschließend ebenfalls auf dem Standstreifen zum Stehen. Dabei kollidierte er noch mit der rechten Schutzplanke.
Durch den Aufprall wurde der 40-jährige PKW Fahrer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Er fuhr ohne angelegten Sicherheitsgurt. Der PKW Fahrer lag quer im Fahrzeug, dass Lenkrad war zwischen den Beinen und der Oberkörper befand sich auf der Beifahrerseite. Im dem Mercedes gingen darüber hinaus die Airbags auf. Der verletzte Fahrer wurde durch die Rettung in ein Klinikum gebracht.
Ein weiterer LKW aus Berlin wollte dem Unfalltrümmerfeld noch ausweichen, fuhr jedoch trotzdem über Fahrzeugteile und riss sich dabei seinen Tank auf. Der Diesel verteilte sich danach über die gesamte Fahrbahn und musste aufwändig beseitigt werden. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Für die Unfallbergung musste die Richtungsfahrbahn bis ca. 07.00 Uhr voll gesperrt werden. Danach wurden sukzessive bis 07.30 Uhr alle Fahrbahnen freigegeben. Es kam dadurch zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Der Gesamtschaden beläuft sich schätzungsweise auf über 125.000 Euro.
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